Der Marienberg ist die größte Grünanlage der Stadt Brandenburg an der Havel und ist mit einer Höhe von 69 Metern auch die höchste Erhebung. Von der Friedenswarte ist ein wunderschöner Rundblick möglich.
Mit der Bundesgartenschau im Jahre 2015 wurde die Parkanlage neu gestaltet und mit seinen ca. 30 Hektar ein beliebter Ort für Spaziergänge sowie für Kulturveranstaltungen.
FT8 wurde 2017 Joe Taylor (K1JT) und Steven Franke (K9AN) entwickelt und ist eine von Funkamateuren benutzte digitale Betriebsart.
Der FT8-Betrieb erfolgt in einem Zeit-Raster (Zyklen) von 15 s und einer Bandbreite von 50 Hz. Die genaue Einhaltung des Rasters am Sender und Empfänger sind dabei sehr wichtig. Somit ist auch eine genaue PC-Zeit wesentliche Voraussetzung!
FT4 eine von FT8 abgeleitete Variante hat eine Bandbreite von 90 Hz und arbeitet in einem Raster von 7,5 s je Durchgang.
Beide Varianten haben einen großen Spaß-Faktor und ermöglichen bei kleiner Signalstärke weite Verbindungen.
Als Software nutze ich z.B. WSJT-X oder auch MixW 4 und bei Mac die App >FT-Control for Yaesu<
FT2 ist die schnellste digitale Betriebsart und arbeitet mit 3,8-Sekunden-Zyklen. Somit kann eine QSO innerhalb von 6 Sekunden ablaufen. Für den Amateurfunk-Betrieb in FT2 nutze ich die Software Decodium!
Die NVIS (Near Vertical Incidence Skywave) ist eine Antenne, bei der die elektromagnetischen Wellen sehr steil, im Winkel von 80° bis 90°, abgestrahlt werden.
Da die abgestrahlten Funkwellen an der Ionosphäre im gleichen Winkel reflektiert werden wie sie auftreffen, ist ein Funkverkehr von nahe zueinander liegenden Stationen, bei Verwendung einer steil strahlenden Antenne, möglich. Der sonst auftretende Nahschwund-Effekt wird stark verringert.
Eingesetzt wird die NVIS – Antenne bei Funkamateuren, dem Militär und bei Hilfsorganisationen.
Koax-Balun
Länge des Koaxkabel: 5,49 bis 6,40 m Rohrdurchmesser: 80 bis 125 mm Länge: 250 bis 300 mm
Materialliste Beim Bau der Antenne habe ich versucht, keine neuen Materialien zu verwenden und vorhandene Altbestände zu nutzen. Auch auf die Verwendung von speziellen Werkzeugen wurde bewusst verzichtet, um nachzuweisen, dass die Antenne z.B. auch bei einem Fieldday gebaut werden könnte.
1 Stk. Abwasserrohr mit Steckmuffe (Ø 80 bis 125 mm x 300mm lang) 1 Stk. Muffenstopfen 4 Stk. Karabinerhaken 4 Stk. Isolatoren 4 Stk. Steckmastsegment aus GFK (nur als ein Beispiel) 6 m Koaxkabel z.B. RG58 8 m Abspannseil 66 m Antennen-Litze 8 Stk. Draht-Klemmen 4 Stk. Erdspieße div. Löt-Ösen oder Ring-Kabelschuhe, Kabelbinder, Schrumpfschlauch /Abdichtband, PL-Stecker oder Buchse
Maria Maluca ist für Funkamateure eine Antenne und im portugiesischen Sprachraum das Pseudonym für verrücktes Mädchen.
Verrückt war aber auch, wie ich zu diesem 2 Elemente-Beam gekommen bin und wie alles begann. Nach ca. 3 Jahren Kurzwellenbetrieb mit einem 22 m endgespeisten Draht, ging ich auf die Suche nach einer anderen Antenne und hörte von einem Beam mit geringen Maßen. Das Zauberwort „Maria Maluca“ ließ mich kaum noch schlafen. Eines war aber sofort klar, es musste ein neuer Mast und ein entsprechendes Fundament errichtet werden.
Am 15.10.2006 ging es, mit Hilfe von Lothar DL1RMW, dem vorhandenen Mast an den Kragen. Leider haben wir fast 2 Stunden gebraucht, um den alten Mast und vor allem das alte Fundament abzureißen. Danach konnten wir aber mit der eigentlichen Arbeit, das Ausheben der neuen Fundamentgrube beginnen.
HAM-Spirit pur – Danke Lothar!
Nur zur Info, für ein Fundament mit den Maßen 0,8 x 0,8 x 1,0 Meter werden gut 20 Säcke mit 40 kg Betonfertigmischung und einige Eimer mit Bruchbeton zum einstampfen benötigt. Hatte ich natürlich nicht alles da, so das eine Fahrt zum Baumarkt angesagt war!
Nach einigen Stunden hatten wir es geschafft und das Ergebnis konnte sich sehen lassen.
Nun musste der Beton noch aushärten, der Mast vom Schmied geliefert werden und eine Maria Maluca beschafft werden. Mit großem Glück konnte ich von einem Funkamateur aus dem eigenen OV (Y06) eine fast neue und fertig montierte Antenne erwerben. Diese wurde mir dann auch am 30.10.2006 angeliefert.
Nun hatte ich schon die Antenne, ein Mastfundament, keinen Mast und viel Zeit diese Geschichte aufzuschreiben.
Aber, am 21.11.2006 ging es weiter und ich konnte den Mast abholen. Nach einer Probemontage und Rücksprache mit Lothar, wurde das Wochenende (25/26. Nov.) für die Vollendung der restlichen Arbeiten vorgesehen.
Am 25.11.06 war es dann geschafft und das Ergebnis kann auf den nachfolgenden Bildern betrachtet werden. Wie werden die ersten Verbindungen sein?
Die Antenne arbeitet vom 6-m- bis zum 20-m-Band. Auf 6, 10 und 12 m arbeitet sie als Strahler mit Direktor und auf 15, 17 und 20 m als Strahler mit Reflektor.
Ein sehr interessanter Artikel über die Maria Maluca wurde im Funkamateur Heft 3/2005 von DC6NY veröffentlicht.
PSK31 wurde durch G3PLX (Amtor-Erfinder) auf der Grundlage einer Idee von SP9VRC entwickelt. PSK31 zeichnet sich durch eine gute Empfindlichkeit, einer kleinen Bandbreite von unter 100 Hz und durch die einfache Bedienung aus. Nachteile sind der unprotokollierte Mode (keine Fehlererkennung und -Korrektur) und die niedrige Übertragungsrate von etwa 50 Baud.
Band
PSK31
PSK63
160 m
1.838 MHz
1.838 MHz
80 m
3.580 MHz
3.583 MHz
40 m
7.040 MHz
7.070 MHz
30 m
10.142 MHz
10.142 MHz
20 m
14.070 MHz
14.072 MHz
17 m
18.100 MHz
18.104 MHz
15 m
21.070 MHz
21.072 MHz
12 m
24.920 MHz
24.922 MHz
10 m
28.120 MHz
28.122 MHz
6 m
50.290 MHz
50.292 MHz
Auf allen Bändern ist USB (obere Seitenband) angesagt !
Als Software wird z.B. MixW,Ham Radio Deluxe, Digipan oder Fldigi usw. genutzt.
PSK31 hat mich als Kurzwellenhörer (SWL) fasziniert und mein Interesse an die KW geweckt. Heute sind modernere digitale Betriebsarten wie FT8 oder FT4 sehr beliebt.